Nachhaltiges Produkt

Interview mit Marc Warson

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01.

Nachhaltigkeit als Selbstverständlichkeit bei Warsco

Mit gesundem Menschenverstand gebaut: Wie Warsco Nachhaltigkeit strukturell in seinen Einheiten verankert

Nachhaltigkeit bei Warsco beschränkt sich nicht auf Solarpanels oder Elektroautos. Laut Geschäftsführer Marc Warson geht es vor allem um gesunden Menschenverstand. In diesem Artikel erklärt er, wie sie ihre Einheiten Schritt für Schritt nachhaltiger machen.

Vom Schweißen zum Stanzen und Biegen

Früher stellte Warsco seine Einheiten mit geschweißten Stahlprofilen her – ein arbeitsintensiver Prozess mit viel Staub, Farbe und Schweißarbeiten. Vor einigen Jahren wechselten sie zu einem automatisierten Verfahren mit verzinkten Stahlblechen, die gestanzt und gebogen werden. Die Montage erfolgt anschließend mit Schrauben und Nieten, wodurch Schweißarbeiten überflüssig werden.

„Dieser Ansatz hat viele Vorteile“, sagt Marc. „Er sorgt für gleichbleibende Qualität und einen saubereren Produktionsprozess, aber auch für eine Einheit, die vollständig demontierbar und wiederverwendbar ist. Beschädigte Teile lassen sich einfach austauschen, ohne den gesamten Rahmen zu demontieren.“

Abfall erhält ein zweites Leben

Warsco versucht, Abfall so weit wie möglich zu vermeiden. Ihre Bodenisolierung ist so konzipiert, dass alle Platten perfekt zusammenpassen, ohne Verschnitt. „Wir optimieren kontinuierlich“, sagt Marc. „Im Fahrgestell gibt es keinen Verschnitt, und auch bei Wänden und Dach kommen wir dem Ziel immer näher.“

Der verbleibende Abfall wird über Partner recycelt, die dieselben Standards einhalten. Rockwool stellt beispielsweise aus den Resten von Steinwolle neue Dämmplatten her, vorausgesetzt, der Abfall besteht ausschließlich aus Steinwolle. „Unsere Mitarbeiter entfernen sogar die Etiketten der Verpackungen, damit diese separat als Papier recycelt werden können. Das ist bei uns selbstverständlich“, ergänzt Marc.

Nachhaltigkeit in der DNA

Die Vorstellung, dass eine Einheit als Ganzes und in Einzelteilen wiederverwendbar sein sollte, gibt es bei Warsco schon lange. „Mein Vater hat nie etwas weggeworfen“, erzählt Marc. „Jede Schraube und Platte konnte noch irgendwo verwendet werden.“ Als zweite Generation wuchs Marc in einem Umfeld auf, in dem Wiederverwendung aus wirtschaftlichem Bewusstsein entstand.

Heute zeigt sich das in einem inneren Reflex zur kontinuierlichen Verbesserung. „Früher ragten unsere Hebeösen heraus, was den Transport erschwerte. Jetzt sind sie ordentlich in den Ecken der Einheit integriert. Wir suchen immer nach Verbesserungen“, erzählt Marc.

Und die Zukunft? Warsco ist bereit. „Unsere Einheiten halten mehrere Jahrzehnte. Und wenn sie eines Tages ersetzt werden müssen, demontieren wir sie und verwenden alle Teile wieder – ganz ohne Schweißen und Verschwendung“, sagt Marc.

Für Warsco ist Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit, die seit Generationen gelebt wird, und vielleicht ihre größte Innovation.

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